Mondfinsternis 2026 Uhrzeit: Wann Sie Das Himmelsspektakel Im August Live Sehen

Mondfinsternis 2026 Uhrzeit: Wann Sie Das Himmelsspektakel Im August Live Sehen

Untergang bei Mondfinsternis 3. März 2026 in Mexiko - Spektrum der ...

Der August 2026 entwickelt sich zu einem absoluten Rekordmonat für Astronomie-Fans im deutschsprachigen Raum. Neben der mit Spannung erwarteten totalen Sonnenfinsternis am 12. August steht bereits das nächste Highlight fest: Eine partielle Mondfinsternis am 28. August 2026. Wer das Naturschauspiel live verfolgen möchte, muss sich auf eine Nachtschicht einstellen, da die Finsternis in den frühen Morgenstunden stattfindet.

Hier sind die exakten Uhrzeiten und wichtigsten Daten für Beobachter in Deutschland, Österreich und der Schweiz auf einen Blick:



Phase der Mondfinsternis (28. August 2026) Uhrzeit (MESZ) Status der Sichtbarkeit
Eintritt in den Halbschatten 02:00 Uhr Kaum wahrnehmbarer Grauschleier
Beginn der partiellen Finsternis 03:30 Uhr Deutlicher Schatten am Mondrand
Maximum der Finsternis 04:13 Uhr Maximale Abdeckung des Mondes
Ende der partiellen Finsternis 04:56 Uhr Letzter Schatten verlässt die Scheibe
Ende der Halbschattenfinsternis 06:26 Uhr Nicht sichtbar (Mond bereits untergegangen)

Der doppelte Finsternis-Monat im August 2026

Nachdem bereits Anfang des Jahres, genauer gesagt am 3. März 2026, eine totale Mondfinsternis stattfand, schließt sich im Spätsommer der kosmische Kreis. Dass innerhalb weniger Wochen sowohl eine Sonnen- als auch eine Mondfinsternis stattfinden, ist zwar astronomisch logisch, in dieser geografischen Nähe für Europa jedoch ein seltener Glücksfall. Finsternisse treten immer in Paaren auf, da die Mondbahn die Erdbahnebene in sogenannten Knotenpunkten kreuzt.

Bei dem Ereignis am 28. August 2026 handelt es sich um eine partielle Mondfinsternis. Die Erde schiebt sich dabei so zwischen Sonne und Mond, dass nur ein Teil des tiefdunklen Kernschattens auf die Mondoberfläche fällt. Da sich der Mond zu diesem Zeitpunkt nahe seinem erdfernsten Punkt (Apogäum) befindet, erscheint er uns zudem etwas kleiner als bei einem sogenannten "Supermond". Dennoch verspricht das kosmische Schattenspiel kontrastreiche Bilder für Beobachter und Astrofotografen im gesamten deutschsprachigen Raum.

Freie Sicht am Westhimmel – So gelingt die Beobachtung

Um das Maximum der partiellen Mondfinsternis um 04:13 Uhr MESZ optimal zu erleben, sollten Beobachter einige wichtige Faktoren berücksichtigen. Da sich der Mond während der Finsternis bereits im Sinkflug befindet, spielt der gewählte Standort eine entscheidende Rolle für den Erfolg der Beobachtung.



  • Freie Sicht nach Südwesten: Der Mond steht während der maximalen Verdunkelung sehr tief am Horizont. Hügel, hohe Gebäude oder dichte Baumkronen im Südwesten können die Sicht im entscheidenden Moment versperren. Suchen Sie sich idealerweise eine Anhöhe oder ein freies Feld.
  • Keine teure Ausrüstung nötig: Im Gegensatz zu Sonnenfinsternissen ist für die Beobachtung eines verfinsterten Mondes kein spezieller Schutzfilter erforderlich. Ein einfaches Fernglas reicht völlig aus, um den Erdschatten über die Mondkrater wandern zu sehen.
  • Astrofotografie-Tipp: Nutzen Sie ein stabiles Stativ und ein Teleobjektiv mit mindestens 200 mm bis 600 mm Brennweite. Da der Mond tief steht, können Sie markante Vordergrundmotive wie Kirchtürme, Ruinen oder Bäume für dramatische Aufnahmen nutzen.

Mond mit Sternen in totaler Mondfinsternis 3. März 2026 in Mexiko ...

Mond mit Sternen in totaler Mondfinsternis 3. März 2026 in Mexiko ...

Die kommenden astronomischen Highlights bis 2028

Der Finsternis-August 2026 läutet eine extrem spannende Phase für die Astronomie-Community ein. Wer die partielle Mondfinsternis am 28. August 2026 verpasst, muss sich gedulden, bis die nächste gut sichtbare Konstellation von Mitteleuropa aus zu beobachten ist.

Im Jahr 2027 herrscht im deutschsprachigen Raum weitgehend Flaute bei den Mondfinsternissen. Erst am 12. Januar 2028 dürfen sich Beobachter auf die nächste totale Mondfinsternis freuen, die in den frühen Morgenstunden bei uns sichtbar sein wird. Bis dahin bieten die kommenden Monate des Jahres 2026 jedoch noch reichlich Ersatz mit markanten Sternschnuppenschauern wie den Geminiden im Dezember und engen Begegnungen der hellen Planeten Jupiter und Saturn am Nachthimmel.


Beobachtung der totalen Mondfinsternis am 3. März 2026 mit Vespera & H ...

Beobachtung der totalen Mondfinsternis am 3. März 2026 mit Vespera & H ...

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